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Präambel

Bis zur Inkraftsetzung dieser Satzung galt die Mustersatzung. Der jetzige Vorstand ist bis zum Jahre 2016 gewählt. Die Mitgliederversammlung bestätigt heute einstimmig, dass der jetzige Vorstand unverändert bis zur Neuwahl tätig bleiben soll.

 

Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Klein Vielen gibt sich entsprechend

§ 9 Absatz 2 des Brandschutz- und Hilfeleistungsgesetzes M-V vom 3. Mai 2002 (GVOBl. M-V S. 254), das zuletzt durch das Gesetz vom 17. März 2009 (GVOBl. M-V S. 282) geändert worden ist, nach Beschluss durch die

Mitgliederversammlung vom 20.03.2015 nunmehr folgende Satzung:

 

 

§ 1

Name, Aufgaben und Gliederung der Feuerwehr

 

Die Freiwillige Feuerwehr Klein Vielen, in dieser Satzung „Feuerwehr“

genannt, übernimmt die ihr durch Gesetz übertragenen Aufgaben.

 

Sie gliedert sich in:                          - Einsatzabteilung,

                                                           - Reserverabteilung,

                                                           - Ehrenabteilung,

                                                           - Jugendabteilung,

 

Zur Erfüllung ihrer Aufgaben hat die Feuerwehr die aktiven Mitglieder nach den geltenden Vorschriften aus- und fortzubilden.

 

 

§ 2

Mitglieder

 

(1) Die Feuerwehr steht für Zivilcourage, Hilfsbereitschaft und Demokratie.

Die engagierten Mitglieder retten, löschen, bergen und schützen ungeachtet

von Nationalität, Rasse, Religion oder Hautfarbe.

Sie tun dies, um die Unversehrtheit und damit auch die Würde des Menschen

zu schützen. Schon deshalb schließen sich Extremismus und die Mitgliedschaft in der Feuerwehr aus.

(2) Der Feuerwehr gehören an:                  - die aktiven Mitglieder,

                                                                       - die Mitglieder der Ehrenabteilung,

                                                                       - die Mitglieder der Jugendabteilung,

                                                                       - die fördernden Mitglieder.

 

 

§ 3

Aktive Mitglieder

 

(1) In den aktiven Dienst kann eintreten, wer regelmäßig für den Einsatz und

Ausbildungsdienst zur Verfügung steht, unbescholten ist sowie die körperliche

und geistige Tauglichkeit für den Feuerwehrdienst besitzt.

In Zweifelsfällen ist die Tauglichkeit durch eine Amtsärztin oder einen Amtsarzt

festzustellen.

(2) Aufnahmegesuche sind schriftlich an die Gemeindewehrführerin / den Gemeindewehrführer zu richten.

Bewerberinnen und Bewerber unter 18 Jahren müssen eine schriftliche

Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten beifügen.

Der Vorstand entscheidet über eine vorläufige Aufnahme als aktives Mitglied.

Die Bewerberinnen und Bewerber müssen vor der Aufnahme erklären, dass

sie die mit der Mitgliedschaft verbundenen Aufgaben und Verpflichtungen

freiwillig übernehmen und gewillt sind, alle Aufgaben nach besten Kräften zu erfüllen.

(3) Nach einjähriger Probezeit als Feuerwehrfrauanwärterin / Feuerwehrmannanwärter und einer erfolgreich abgeschlossenen

Feuerwehrgrundausbildung, wird die Feuerwehrfrau / der Feuerwehrmann durch Handschlag und Unterschriftsleistung auf die Satzung durch die Gemeinewehrführerin / den Gemeindewehrführer verpflichtet.

(4) Für Mitglieder, die aus der Jugendabteilung übernommen werden, entfällt die Probezeit.

Bewerberinnen und Bewerber, die bereits einer anderen Feuerwehr aktiv

angehört haben, können ohne Probezeit aufgenommen werden.

(5) Nach Vollendung des 55. Lebensjahres ist ein Übertritt in die Reserveabteilung möglich.

Das aktive Verhältnis zur Wehr bleibt dabei unberührt.

Die Unterschreitung der Altersgrenze ist aus gesundheitlichen oder anderen

zwingenden Gründen möglich.

Die Entscheidung trifft der Vorstand.

 

 

§ 4

Pflichten der aktiven Mitglieder

 

Die aktiven Mitglieder sind verpflichtet,

1. bei Alarm sofort zu erscheinen,

2. alle ihnen im Rahmen der gesetzlichen Verpflichtung gestellten Aufgaben zu erfüllen,

3. die Unfallverhütungsvorschriften zu befolgen,

4. pünktlich an allen Übungen und sonstigen dienstlichen Veranstaltungen teilzunehmen. Ist die Teilnahme nicht möglich, hat sich die / der Betreffende vorher unter Angabe der Gründe bei der Gemeindewehrführerin / dem

Gemeindewehrführer oder ihrer / seiner Stellvertretung abzumelden oder abmelden zu lassen.

 

§ 5

Ehrenabteilung

 

 

(1) Aktive Mitglieder, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, werden mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie das 65. Lebensjahr vollenden,

Mitglieder der Ehrenabteilung.

Wenn die gesundheitlichen Voraussetzungen vorliegen, kann der Übertritt

zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen, spätestens jedoch mit der

Vollendung des 67. Lebensjahres.

(2) Aktive Mitglieder, die vor Vollendung des 65. Lebensjahres dienstunfähig werden, können zur Ehrenabteilung überstellt werden.

(3) Mitglied der Ehrenabteilung kann auch werden, wer sich als Nichtangehöriger der Freiwilligen Feuerwehr um das Brandschutzwesen verdient gemacht hat. Über die Aufnahme dieser Bürgerinnen und Bürger

entscheidet die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit.

 

 

§ 6

Jugendabteilung

 

Für die Aufnahme in die Jugendabteilung sowie für die Rechte und Pflichten der Mitglieder gilt die Ordnung für die Jugendabteilung.

 

 

§ 7

Fördernde Mitglieder

 

Unterstützerinnen und Unterstützer der Feuerwehr, die deren Arbeit beispielsweise durch laufende Zahlungen von Geldbeträgen oder durch

uneigennützige Arbeiten fördern, können durch den Vorstand als fördernde

Mitglieder aufgenommen werden. Sie haben keinen Anspruch auf Dienst-

und Schutzbekleidung.

 

 

§ 8

Verlust der Mitgliedschaft

 

 

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch schriftliche Austrittserklärung, Auflösung

der Feuerwehr, Ausschluss oder Tod des Mitglieds.

(2) Mitglieder, die ihre Mitgliedschaft dazu nutzen, aktiv gegen die freiheitlich

demokratische Grundordnung zu werben, verlieren ihre Mitgliedschaft.

(3) Wer für den Einsatz- und Ausbildungsdienst regelmäßig nicht mehr zur Verfügung steht, soll in die Reserveabteilung übergehen. Die Entscheidung trifft der Vorstand.

(4) Der Austritt kann zu Beginn eines jeden Vierteljahres erklärt werden und wird zum Ende des Monats wirksam. Die Erklärung ist mindestens vier Wochen vorher schriftlich einzureichen.

(5) Über den Ausschluss aktiver Mitglieder, die

                        1. ihre Pflichten gröblich verletzt oder sich als unwürdig

                            erwiesen haben oder

                        2. ihre Tätigkeit nicht mehr ordnungsgemäß ausüben ,

entscheidet die Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes mit

Zweidrittelmehrheit. Die / der Betroffene ist vor der Entscheidung zu hören.

Nummer 1 gilt auch für Mitglieder der Ehrenabteilung.

Die Regelungen des § 17 Absatz 2 bleibt davon unberührt.

(6) Der Ausschluss eines Mitgliedes ist diesem unter Angabe der Gründe

schriftlich bekannt zu geben.

(7) Gegen den Ausschluss ist innerhalb von zwei Wochen vom Tage der

Bekanntgabe die Beschwerde an den Träger des Brandschutzes zulässig.

Sie hat keine aufschiebende Wirkung.

(8) Mit dem Ausscheiden verliert das Mitglied seine vermögensrechtlichen Ansprüche aus der Mitgliedschaft. Verpflichtungen gegenüber der Feuerwehr,

soweit sie aus der Mitgliedschaft erwachsen sind, bleiben bestehen.

 

 

§ 9

Organe der Feuerwehr

 

 

Organe der Feuerwehr sind

                                                           1. die Mitgliederversammlung,

                                                           2. der Vorstand.

 

 

§ 10

Mitgliederversammlung

 

 

(1) Die aktiven Mitglieder und Mitglieder der Reserveabteilung bilden die Mitgliederversammlung unter dem Vorsitz

der Gemeindewehrführerin / des Gemeindewehrführers. Mitglieder der Ehrenabteilung können mit beratender Stimme teilnehmen.

(2) Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand und beschließt über alle Angelegenheiten, für die der Vorstand nicht zuständig ist.

(3) Zu jeder Sitzung der Mitgliederversammlung wird durch die

Gemeindewehrführerin / den Gemeindewehrführer unter Mitteilung der Tagesordnung mindestens 14 Tage vor dem Sitzungstermin geladen.

Anträge zur Tagesordnung sollen rechtzeitig bei der Gemeindewehrführerin / dem Gemeindewehrführer schriftlich eingereicht werden. Sie sind der

Mitgliederversammlung vor Beginn der Sitzung bekannt zu geben.

Dringlichkeitsanträge können während der Sitzung gestellt werden.

(4) Die Sitzung der Mitgliederversammlung wird von der

Gemeindewehrführerin / dem Gemeindewehrführer oder ihrer / seiner Stellvertretung geleitet und ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte

der Stimmberechtigten anwesend ist. § 12 Abs. 1 bleibt unberührt.

(5) Die Beschlussfähigkeit wird durch die Vorsitzende / den Vorsitzenden

zu Beginn der Sitzung festgestellt.

(6) Bei Beschlussunfähigkeit ist eine erneute Versammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Stimmberechtigten beschlussfähig ist. Hierauf ist in der Ladung hinzuweisen.

(7) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst. § 5 Absatz 3, § 8 Absatz 5, § 12 Absatz 5 und § 18 Absatz 2 bleiben unberührt.

Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der Gemeindeführerin / des Gemeindewehrführers. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Es wird offen abgestimmt. Über Anträge grundsätzlicher Art kann

nur abgestimmt werden, wenn sie zwei Wochen vorher schriftlich bei

der Gemeindewehrführerin / dem Gemeindewehrführer eingereicht wurden.

(8) Innerhalb von zwei Monaten nach Ende des Kalenderjahres ist eine

Jahreshauptversammlung durchzuführen. Sie hat den Jahresbericht über die

Tätigkeit der Feuerwehr entgegenzunehmen, über die Kassenführung zu beschließen und fällige Neuwahlen durchzuführen.

(9) Auf Beschluss des Vorstandes wird durch die Gemeindewehrführerin / den Gemeindewehrführer innerhalb von zwei Wochen eine außerordentliche

Sitzung der Mitgliederversammlung einberufen, wenn mindestens ein Drittel

der aktiven Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Grundes beantragt.

Auf Verlangen der Bürgermeisterin / des Bürgermeisters, ist eine

außerordentliche Sitzung der Mitgliederversammlung einzuberufen.

(10) Über jede Versammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von der

Gemeindewehrführerin / dem Gemeindewehrführer und einem weiteren

Vorstandsmitglied zu unterzeichnen und dem Träger des Brandschutzes zu übermitteln ist.

 

 

§ 11

Vorstand

 

(1) Die Mitgliederversammlung wählt für sechs Jahre den Vorstand.

(2) Dem Vorstand gehören an:

                        - die Gemeindewehrführerin / der Gemeindewehrführer

                          als Vorsitzende / Vorsitzender,

                        - ihre / seine Stellvertretung, 

                        - die Zugführerinnen und Zugführer,

                        - die Gruppenführerinnen und Gruppenführer,

                        - die Gerätewartin / der Gerätewart,

                        - die Jugendfeuerwehrwartin / der Jugendfeuerwehrwart

 

(3) Der Vorstand hat folgende Aufgaben:

1. Anmeldung des Finanzbedarfs bei der Gemeine Klein Vielen

2. Vorlage des Jahresberichts bei der Mitgliederversammlung,

3. Mitwirkung bei der Aufstellung der Dienstpläne,

4. Aufnahme von Feuerwehrfrauanwärterinnen und Feuerwehrmannanwärtern,

5. Entscheidung über die Überstellung aktiver Mitglieder in die Reserveabteilung,

6. Entscheidung über die Überstellung dienstunfähiger Mitglieder, die

das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, in die Ehrenabteilung,

7. Bekanntgabe der Wahlergebnisse bei der

Mitgliederversammlung sowie bei der Gemeinde Klein Vielen

8. Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Ausbildungslehrgänge,

9. Übermittlung der Beschlussfassung über Beförderungsvorschläge an die

Bürgermeisterin / den Bürgermeister,

10. Aufnahme fördernder Mitglieder.

 

(4) Die Pflichten der Gemeindewehrführung und ihre Aufgaben im Feuerwehrdienst regelt der Träger des Brandschutzes durch die Dienstanweisung.

(5) Die Sitzungen des Vorstandes beruft die Gemeindewehrführerin / der

Gemeindewehrführer ein. Über jede Sitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von der Gemeindewehrführerin / dem Gemeindewehrführer und einem

weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist

(6) Die Tätigkeit des Vorstandes ist ehrenamtlich; Auslagen werden gegen

Nachweis erstattet.

 

§ 12

Wahlen

 

(1) Wahlen erfolgen durch die Mitgliederversammlung. Diese ist für Wahlen beschlussfähig, wenn mindestens zwei Drittel der Stimmberechtigten anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit gilt § 10 Absatz 6 entsprechend.

(2) Die Mitglieder machen der Bürgermeisterin / dem Bürgermeister, Vorschläge zur Wahl der Gemeindewehrführerin / des Gemeindewehrführers und ihrer / seiner Stellvertretung. Die Wahlvorschläge sind ihr / ihm

schriftlich zwei Wochen vor dem Wahltermin mit den Unterschriften von

mindestens fünf aktiven Mitgliedern einzureichen. Die Wahlvorschläge für die übrigen Vorstandsmitglieder können vor dem Sitzungstermin schriftlich

bei der Wahlleiterin / dem Wahlleiter eingereicht oder aus der Mitgliederversammlung heraus gemacht werden.

Schriftlich eingereichte Vorschläge müssen von mindestens zwei aktiven

Mitgliedern unterschrieben sein.

(3) Wahlleiterin / Wahlleiter ist die Gemeindewehrführerin / der

Gemeindewehrführer. Sie / er bildet mit zwei aus der Versammlung zu wählenden Mitgliedern den Wahlvorstand, der für die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl verantwortlich ist.

Sofern die Gemeindewehrführerin / der Gemeindewehrführer selbst zur

Wahl ansteht, ist die / der stellvertretende Gemeindewehrführerin / Gemeindewehrführer, bei ihrer / seiner Verhinderung das anwesende

Dienstälteste aktive Mitglied, das nicht selbst zur Wahl ansteht, Wahlleiterin / Wahlleiter.

(4) Gewählt wird, wenn niemand widerspricht, durch Handzeichen, sonst durch Stimmzettel. Gewählt ist, wer die erforderliche Stimmenmehrheit erhält.

(5) Zur Gemeindewehrführerin / zum Gemeindewehrführer und ihrer / seiner

Stellvertretung ist gewählt, wer eine Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Stimmberechtigten erhält.

(6) Wird diese Mehrheit nicht erreicht, wird die Wahl

            1. bei mehreren Bewerberinnen und Bewerbern durch eine Stichwahl

                zwischen den zwei Bewerberinnen und Bewerbern wiederholt, die

                im ersten Wahlgang die  höchsten Stimmenzahlen erhalten haben.

               Erhalten mehrere Bewerberinnen und Bewerber die gleiche Stimmenzahl, nehmen diese Bewerberinnen und Bewerber an der

               Stichwahl teil. Aufgrund der Stichwahl ist gewählt, wer die meisten Stimmen erhält. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los, das die

               Wahlleiterin / der Wahlleiter zieht

 

            2. bei einer Bewerberin oder einen Bewerber wiederholt und durch      einfache Mehrheit entschieden. Wird diese Mehrheit nicht erreicht,  kann die                  Wahl solange wiederholt werden, bis die einfache Mehrheit zu Stande gekommen ist oder ein Mitgliederbeschluss bestimmt, dass

                die Wahl in einer späteren Sitzung mit neuen Wahlvorschlägen wiederholt wird.

 

(7) Zur Gemeindewehrführerin / zum Gemeindewehrführer und ihrer / seiner Stellvertretung ist wählbar, wer

            1. mindestens vier Jahre aktiv einer Freiwilligen Feuer

                wehr angehört,

            2. die persönliche sowie fachliche Eignung für das Amt

                besitzt,

            3. die für das Amt erforderliche Ausbildung nach der Feuerwehrenlaufbahn-, Dienstgrad- und Ausbildungsverordnung

                erfolgreich abgeschlossen hat oder sich im Anschluss an die Wahl

                oder die Bestellung schriftlich zur unverzüglichen Ableistung der

                noch nicht abgeschlossenen Ausbildungsgänge verpflichtet hat,

            4. das 59. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

 

(8) Die Amtszeit der Gemeindewehrführerin / des Gemeinewehrführers und ihrer/ seiner Stellvertretung beginnt mit dem Tag der Aushändigung

der Ernennungsurkunde zur Ehrenbeamtin / zum Ehrenbeamten und endet

mit dem Amtsantritt der Nachfolgerin / des Nachfolgers, die der übrigen

Vorstandsmitglieder am Tag ihrer Wahl oder dem Ablauf der Wahlzeit ihrer Amtsvorgängerinnen und Amtsvorgänger.

(9) Wiederwahlen der bisherigen Vorstandsmitglieder sind auch nach Vollendung des 59. Lebensjahres zulässig, doch endet die Amtszeit

mit Ablauf des Kalenderjahres, indem das 67. Lebensjahr vollendet wird.

(10) Scheiden Vorstandsmitglieder vorzeitig aus ihrem Amt, so ist innerhalb

von drei Monaten eine Ersatzwahl durchzuführen.

(11) Für die Wahl des Wahlvorstandes ist die einfache Mehrheit erforderlich.

(12) Nach Beendigung der Wahl hat die Wahlleiterin / der Wahlleiter das Ergebnis schriftlich festzustellen. Die Niederschrift ist von ihr / ihm und den anderen Mitgliedern des Wahlvorstandes zu unterzeichnen. Die Wahlergebnisse sind der Mitgliederversammlung, der Gemeinde Klein Vielen

mitzuteilen.

(13) Schwierigkeiten bei der Durchführung einer Wahl sind im Benehmen mit

dem Träger des Brandschutzes innerhalb von 14 Tagen nach der Wahl zu klären. Ist dies nicht möglich, kann jedes aktive Mitglied nach der Stellungnahme des Trägers des Brandschutzes Beschwerde bei der

Aufsichtsbehörde einlegen.

 

§ 13

Teilnahme an Versammlungen

 

An den Versammlungen der Feuerwehr können die / der Vorsitzende der Gemeindevertretung, die / der Vorsitzende der Verbandsversammlung,

die Bürgermeisterin / der Bürgermeister, sowie deren Beauftragte teilnehmen.

Sie können jederzeit das Wort erbeten.

Die Einberufung der Versammlung ist spätestens 14 Tage vorher der Gemeine Klein Vielen anzuzeigen.

 

 

§ 14

Schriftverkehr

 

Für den Schriftverkehr mit Behörden ist der Dienstweg über die Gemeindewehrführerin/ den Gemeindewehrführer und die Bürgermeisterin /

den Bürgermeister einzuhalten. Hiervon ausgenommen ist der Schriftverkehr

mit dem eigenen Träger des Brandschutzes.

 

 

§ 15

Ausrüstung der Feuerwehr

 

(1) Jedes aktive Mitglied und jedes Mitglied der Jugendabteilung erhält gegen

Quittung Dienst- und Schutzbekleidung nach der Dienstgrad- und

Dienstkleidungsvorschrift für Freiwillige Feuerwehren und Werkfeuerwehren

in Mecklenburg-Vorpommern in der derzeit geltenden Fassung, die in gutem,

sauberen Zustand zu erhalten und bei schuldhaftem Verlust zu ersetzen ist.

Mitglieder der Ehrenabteilung erhalten nur Dienstkleidung.

Die Feuer wehr hat ein Inventarverzeichnis anzulegen.

(2) Aus der Feuerwehr ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglieder haben

sämtliche Kleidungs- und Ausrüstungsstücke innerhalb einer Woche

in ordnungsgemäßem Zustand abzugeben.

 

 

§ 16

Unfallversicherung

 

Unfallversicherungsschutz besteht bei der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord nach Maßgabe ihrer Satzung. Dienstunfälle sind möglichst am gleichen Tag der Gemeindewehrführerin / dem Gemeindewehrführer

und von dieser / diesem innerhalb von drei Tagen der Hanseatischen

Feuerwehr-Unfallkasse Nord und der Kreiswehrführerin / dem

Kreiswehrführer anzuzeigen.

 

§ 17

Ordnungsmaßnahmen

 

(1) Verstöße gegen die Satzung oder die Anordnungen der

Gemeindewehrführerin / des Gemeindewehrführers oder ihrer / seiner

Stellvertretung kann der Vorstand ahnden. Der Vorstand ist befugt, nach

Anhörung der / des Betroffenen und eventueller Zeuginnen und Zeugen

eine Verwarnung, einen Verweis oder den vorläufigen Ausschluss

auszusprechen. Die Ahndung von Verstößen ist zu protokollieren und

der / dem Betroffenen unter Angabe der Gründe schriftlich bekannt zu geben.

(2) Verstöße gegen § 2 Absatz 1 sind durch den Vorstand mit Ausschluss zu ahnden.

(3) Gegen die Entscheidung des Vorstandes ist innerhalb von zwei Wochen nach der Bekanntgabe die Beschwerde an den Träger des Brandschutzes zulässig.

 

 

§ 18

Auflösung der Feuerwehr

 

(1) Die Auflösung der Feuerwehr kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung erfolgen.

(2) Die Beschlussfassung bedarf einer Zweidrittelmehrheit der aktiven Mitglieder. Der Beschluss ist der Gemeine Klein Vielen unverzüglich bekannt zu geben. Nach frühestens einem Monat ist durch die Mitgliederversammlung

unter den gleichen Bedingungen erneut zu beschließen.

Der jetzt gefasste Auflösungsbeschluss ist innerhalb von drei Tagen

der Gemeinde Klein Vielen zu melden.

Die Auflösung wird sechs Monate nach der zweiten Beschlussfassung wirksam.

(3) Im Falle der Auflösung fällt das Vermögen der Feuerwehr an die Gemeinde

Klein Vielen. Es ist für eine neu zu errichtende Freiwillige Feuerwehr oder für andere Feuerlöschzwecke zu verwenden.

 

 

 

 

§ 19

Schlussbestimmungen

 

Über alle bei der Auslegung dieser Satzung entstehende Streitigkeiten entscheidet die Aufsichtsbehörde nach Anhörung der Beteiligten.

Die Satzung sowie Satzungsänderungen sind der Gemeinde Klein Vielen zur Kenntnis vorzulegen.

 

 

§ 20

Inkrafttreten

 

 

Diese Satzung tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft.

 

 

 

 

 

 

Klein Vielen                                                                                    20.03.2015

Ort                                                                                                      Datum

 

 

 

 

Gemeindewehrführerin

Roswitha Hesse